Maracaibo Teil IIMaracaibo hat einfach zu viel Sehenswuerdigkeiten. Das ist der zweite Teil. Wenn Sie sich den Anfang ansehen moechten klicken Sie hier.. Maracaibo, wichtiges Sportzentrum
Maracaibo ist ein wichtiges Sportzentrum in Venezuela. Die Stadt wurde von der Organisation der Copa America Venezuela 2007 als Veranstaltungsort der Finale ausgewaehlt. Das Stadium ist der Sitz der Union Atletico Maracaibo, eines der besten Fussballteams im Land, sowie las Aguilas del Zulia, ein sehr gutes Beisballteam.
Die Stierkampfarena, eine der groessten des Landes, hat eine Kapazitaet von 15.000 Zuschauern. Dort finden die Stierkaempfe zu Ehren der Jungfrau von La Chiquinquira, jedes Jahr im November, statt. |
Kunstzentrum Lía Bermúdez in Maracaibo
Das Zentrum fuer Kuenste Lia Bermudez befindet sich in dem Gebaeude das 40 Jahre lang als Hauptmarkt diente. Die Geschichte des Zentrum geht bis Ende des 20. Jahrhunderts zurueck. Der Markt, der 1866 erbaut wurde, wurde von einem Brand am 21. Juli 1927 zerstoert. Es war das wichtigste Einkaufszentrum der Stadt. Die damalige Regionalregierung, mit dem general Vincencio Perez Soto als Praesident, hat sich fuer eine praktische Loesung entschieden, um den Einwohnern der Stadt das Einkaufzentrum wiedereinzurichten. Aus diesem Grund entschlies sie sich fuer eine Struktur aus Eisen die in Europa und den USA in Mode war. Die Struktur wurde aus England in Teilen mit einem Schiff nach Maracaibo importiert. Der Bau der Marktes hat von 1928 bis 1930 gedauert, und war 9. August 1931 bis zum 7. Oktober 1973 in Betrieb, bis er von einem anderen Gebauede mit aehnlichen Eigenschaften, absolviert wurde: Der Markt Las Pulgas. Ab 1973 wurde beschlossen den alten Markt in das Zentrum fuer Volkskunst zu verwandeln, um dort die Werke und Veranstaltungen der Kultur von Zulia auszustellen und vorzufuehren. 1982 wurde die Einrichtung geschlossen. Die Bildhauerin Lia Bermudez, die 1979 im Sekretariat des Institutes fuer Kultur taetig war, machte der Regierung den Vorschlag das Haus zu renovieren. Fast 10 Jahre spaeter, am 7. Juli 1990, wurde vom damaligen Buergermeister von Zulia, Oswaldo Alvarez Paz, der Erlass verfasst, nach dem das Kunstzentrum von Maracaibo Lia Bermudez (CAM-LB), in dem alten Marktgebaeude, gegruendet wurde. Am 16. Oktober 1990, wurde mittels eines neuen Erlasses die Staatsstiftung fuer das CAM-LB gegruendet, und die Renovierungs- und Ausstattungsarbeiten begonnen. Im November 1993 wurde die riesige Metallstruktur im Zentrum von Maracaibo, eingeweiht. Dr. Jose Antonio Abreu, Kulturminister hat es zum Museum erklaert und dem Nationalem Museumsnetz uebergeben. |
Plaza Baralt, Einkaufzentrum der Leute aus Maracaibo
Als die Franziskaner 1615 in Maracaibo ankamen wurde das Kloster gebaut, welches den Moenchen als Wohnsitz diente, ausserdem wurde ein Tempel errichtet und mit dem Namen San Francisco getauft zu Ehren des Patronen dieser Kongregation. Gegenueber des Tempels existierte ein dreieckfoermiges Land welches an die Hafenpromedane grenzte. Da das Land zwischen dem Hauptmarkt und dem Hafen lag, konzentrierte sich dort, im Laufe der Zeit, der Handel in Maracaibo. Am 9. Februar 1882 versammelten sich im Haus Nummer 10 in der Handelsstrasse die Herren: Manuel A. Lares, Alciro Villanueva, Adolfo Pardo, Julio Martinez, Julio C. Belloso, Marcial López, Nectario Finol, Ricardo Villalobos Jesús Carruyo und José Parra um eine Gesellschaft mit dem Name Baralt zu gruenden, und Fonds fuer das Momument zu Ehren von Rafel Maria Baralt zu sammeln. Die Baralt Gesellschaft waelte fuer die Errichtung des Monumentes den Platz gegenueber von dem San Francisco Tempel aus. Am 24. Oktober 1888 um 17.00 Uhr wurde die Statue aufgedeckt und von da an hiess der Ort Boulevard Baralt und mit der Zeit dann Plaza Baralt. Dieser Platz war Zeuge von vielen wichtigen Ereignissen in Maracaibo. Durch die Anhaefung an Haeusern, Haendlern, Bushaltestellen usw. war der Ort ziemlich heruntergekommen. 1970 wurde der staedtische Renovierungsplan in Maracaibo umgesetzt und die Plaza Baralt umgebaut.
Heutzutage ist der Platz eines der beliebtesten Orte zum Einkaufen, und wird von Ortsansaessigen und Touristen gleichermasen gern besucht. Nach Maracaibo zu kommen und zur Plaza Baralt zu gehen, ist ein Muss. Der Platz und seine Umgebung erinnert sehr an das alte Maracaibo… man spuert die Waerme vom Zulia. Doerfer am Seeufer die noch in Maracaibo existierenEs gibt noch heute Doerfer die auf den Gewaessern des Maracaibo Sees gebaut sind, wie die Palafitos in Santa Rosa im Norden der Stadt. Hier ist es normal Kinder mit indianischen Zuegen zu sehen, die im Wasser baden und Kanus die kommen und gehen. Die Palafitos von Santa Rosa erinnern sehr an vergangene Zeiten, aus diesem Grund ist es ein sehr beliebter touristischer Ort, wo man leckere und exotische Gerichte an der frischen Luft und auf dem Wasser geniesen kann.
Ein anderes Dorf auf dem See ist Sinamaica. Diese Lagune liegt im Norden vom Bundestaat Zulia und ist ein Traum, hier gibt es nicht nur touristische Atraktionspunkte, sondern auch viele Familien, kleine Tante Emma Laeden, Apotheken und andere kleine Laeden direkt auf dem Wasser. Der Transport von einem Ort zum anderen wird mit Kanus oder Booten getaetigt. Das Dorf scheint auf dem Wasser gesaeht zu sein. Die Kultur, die Gewohnheiten und die Idiokrasie haben die Lagune von Sinamaica in einer der wichtigsten touristischen Orte der Region von Zulia verwandelt. |
Die Chinita, Schutzpatronin des Volkes von ZuliaDas religioese Leben der Einwohner Maracaibos kreiste in der Vergangenheit um die Anbetung der Aposteln Pedro und Juan de San Sebastian und der heiligen Jungfrau von Rosario von Chiquinquira, Verherung die von Juan Nieves de Andrade zum Ende des 17. Jahrhundert eingefuehrt wurde. Dieser hat eine einfache Kapelle aus Lehm und Stroh erbaut. Dort hat er ein Holzbrett mit der Kopie der Ikone der Heiligen von Rosario von Chiquinquira, die in Santa Fe de Bogota in der Nueva Grenada (heute Kolumbien) stand, aufgestellt.
Mit der Zeit hatte das Bild durch die Witterung an Aktraktivitaet verloren, und das Bild war nur noch verschwommen zu erkennen, und wurde weggeworfen. Das Holzbild wanderte eine Zeit hin und her und endete im See. Eines Morgens, um 1749, schwamm ein kleines Brettchen an den weissen Strand vom Maracaibosee. Eine alte Dame war mit ihren Knien im Wasser und hat am Flussufer Waesche gewaschen. Es fing schon an dunkel zu werden, und man konnte nicht mehr gut sehen, deshalb hat sie das Brettchen nicht erkannt und mit der Waesche nach Hause gebracht. Daheim hat sie das Brettchen als Deckel fuer eine Wasserkanne genommen. Eines Tages erkannte die Frau das Gesicht der heiligen Jungfrau in dem verwitterten Brettchen und haengte es an die Wand in ihrem Haus. Am 18. November, gab es sonderbare Geraeusche in der Wohnung. Schlaege und Geraeusche waren 3 Mal zu hoeren. Als die Damen kam um zu sehen was los war, sah sie wie aus dem Bild helle Lichter kamen. Die Damen fiel in die Knie nachdem sie diese Erscheinung von der heiligen Jungfrau, braunhaetig und mit einem schoenen Kind auf dem Arm, sah. Es war die heilige Jungfrau von der Chinquinquira die sich in dem verschwommenem Bild endlich sehen lies. Ein Wunder!, ein Wunder! rief die Dame, ein Wunder! riefen die Nachbarn die das Brettchen bewunderten und die Heilige anbeteten. Das einfache Haus verwandelte sich in Gebetshaus und Andacht an die Mutter Gottes.
Ab diesem Tag, ist jeder 18. November ein Feiertag fuer die Glaeubigen in Zulia und Umgebung, ohne das irgendeine Kirche oder Behoerde den Tag als Feiertag erklaert haette. Mit Musik, Feuerwerk das den Himmel von Maracaibo erleuchtet, Trommeln, und Orchesta wird der Umzug der Jungfrau in den Strassen von Milagro begleitet, die die Einwohner mit ihrer Figur gruesst und segnet.
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